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So erstellst du deinen eigenen Filter für Instagram Stories

In Instagram-Tipps von Simone Gerhardt4 Kommentare

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, einen eigenen Filter für Instagram Stories zu designen? Aktuell sprießen die neuen Facefilter für Stories aus allen Löchern, kaum eine Insta Story kommt ohne Effekte aus. Du erkennst an dem Hinweis oben links in der Story, wie der Filter heißt und vor allem, wer ihn bereitgestellt hat. Wie du das für dich nutzen kannst, um deine Reichweite und deine Followerzahl bei Instagram zu steigern, erfährst du jetzt in unserem Blogartikel.

Was bringt mir ein eigener Filter für Instagram Stories?

Ja, es dauert einen Augenblick, einen eigenen Filter für Instagram zu entwickeln, doch dazu später mehr. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall, denn der Vorteil eines eigenen Filters liegt für dich als Influencer auf der Hand: Jeder, der diesen Filter in seiner Story verwendet, macht automatisch Werbung für dich. Oben links in der Ecke unter dem Nutzernamen wird in der Story angezeigt, wie der verwendete Effekt heißt. Direkt dahinter steht, wer den Filter auf Instagram bereitgestellt hat. Dein Vorteil dabei ist, dass du direkt in vielen Stories präsent bist und die User auf dein Profil klicken können. Je mehr Nutzer den Filter verwenden, desto mehr Follower sehen deinen Namen, deine Bekanntheit wächst massiv und dementsprechend steigt deine Followerzahl. Eine bessere Werbung gibt es also nicht! Einen eigenen Instagram Filter zu erstellen ist 2019 eine der wichtigsten Möglichkeiten, mehr Follower zu gewinnen.

Ausgefallene Effekte und Filter erzielen besonders viel Aufmerksamkeit bei deinen Instagram Followern. Inhalte mit Augmented Reality (AR) wie zum Beispiel Tiermasken, Sommersprossen oder Brillen kommen bei den Nutzern gut an und verleiten sie dazu, die Filter auszuprobieren und damit herumzuspielen. Wenn sich dein Filter verbreitet, wirst du auch immer wieder Feedback dazu erhalten.

So erstellst du Filter und Effekte für Instagram Stories

Eine wichtige Sache vorweg: Die Effekte, die du selbst erstellen und bei Instagram hochladen kannst, funktionieren nur, wenn du direkt in der Instagram-App mit der Kamera eine Story aufnimmst. Zuvor aufgenommene Fotos aus deinem Speicher oder Bilder für den Feed kannst du damit leider nicht bearbeiten.

Um deinen eigenen Facefilter zu erstellen, brauchst du das kostenlose Programm Spark AR Studio von Facebook. Du kannst es dir hier herunterladen: https://sparkar.facebook.com/ar-studio/. Mittlerweile ist es für alle Nutzer frei verfügbar. Du installierst das Programm auf deinem Handy und kannst es auf deinem Notebook spiegeln. Spiegeln heißt, du nimmst mit deiner Handykamera dein Gesicht auf und bedienst das Programm dennoch bequem am Notebook. Nun kannst du alles ausprobieren, was du möchtest – bis du zufrieden bist mit deinem Effekt. Du hast die Möglichkeit, aus den Voreinstellungen von Spark AR verschiedene Effekte auszuwählen oder ganz frei zu experimentieren.

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Du solltest wissen: Einen eigenen Instagram Filter zu erstellen funktioniert nicht “mal eben so”. Das Programm ist etwas komplexer und verlangt eine gründliche Einarbeitung, damit du alle Funktionen nutzen kannst. Doch es lohnt sich, wenn du dich mit Spark AR Studio auseinander setzt, denn wenn du erst einmal den Dreh raus hast, kannst du immer wieder neue Effekte erstellen. Eine kleine Einführung in Spark AR Studio findest du ebenfalls bei uns im Blog.

Wenn du deinen Filter erstellt hast, kannst du mit dem passenden Tool von Facebook, das Spark AR Hub, deinen Effekt auf Instagram hochladen. Dein Upload wird innerhalb weniger Tage von Facebook überprüft und freigeschaltet und ist dann für Instagram Stories verfügbar. Du sowie alle anderen Nutzer können den Filter auf deinem Profil sehen. Auch in der Story-Kamera in der Effektgalerie ist der Filter häufig hinterlegt. Um den Filter dauerhaft zu nutzen, müssen die Nutzer den Effekt in ihrer Storykamera speichern.

So kommen deine Follower an deinen Filter

In der Effektgalerie der Instagram Stories haben die Nutzer eine große Auswahl an Filtern zu verschiedenen Themen: Filter von Instagram selbst (also nicht von bestimmten Influencern), spezielle Filtereffekte für Selfies, zum Thema Liebe, Farb- und Lichteffekte, verschiedene Kamerastyles, Stimmungseffekte, lustige sowie gruselige Filter, Tiergesichter und und und.

Die selbstgemachten Filter erscheinen nicht immer in der Effektgalerie im Story-Modus, sondern manchmal nur auf dem Profil des Influencers, der sie bereitstellt. Das kann ein großer Pluspunkt für dich sein, denn so können neue Nutzer dein Profil entdecken und du hast vielleicht schon wieder neue Follower gewonnen. Die Effekte sind auf dem Profil unter der Bio des jeweiligen Influencers zu sehen. Du erkennst die Filterauswahl an einem kleinen Smiley, zwischen dem Symbol für den normalen Feed und dem Symbol für Bilder und Videos, auf denen man markiert wurde. Dort befindet sich zum Beispiel auch das Shopping-Symbol, falls vorhanden.

Effekte erstellen: Arbeite mit deinen Followern zusammen

Das Programm Spark AR ist erst seit August 2019 für alle Nutzer erhältlich. Das heißt, es ist ein junges Programm und es werden sich bestimmt noch einige Funktionen ändern. Für dich als Influencer lohnt es sich auf jeden Fall, auf der Welle mitzuschwimmen. Wenn du planst, einen eigenen Filter herauszubringen, frag deine Follower doch mal in deiner Story, ob sie besondere Wünsche für spezielle Filter haben.

Viele Influencer, die bereits Filter entwickelt haben, teilen Stories von Nutzern, die diesen Effekt verwenden. Manchmal gibt es dazu sogar einen eigenen Hashtag. Durch das gegenseitige Taggen und Reposten entsteht eine starke Interaktion mit den Followern. Das kurbelt den Algorithmus von Instagram an und erhöht deine Reichweite.

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Der Unterschied zwischen Facefiltern und Presets

Wie bereits erwähnt, sind diese Effekte reine Facefilter und nicht zur nachträglichen Bildbearbeitung verfügbar. Du verkaufst – wie viele andere Influencer auch – Presets zur Bildbearbeitung im Feed? Dann sind die kostenlosen Instagram Filter eine gute Möglichkeit, den Nutzern einen ersten Vorgeschmack auf deine Presets zu geben und sie zum Kauf zu animieren. Deine Follower können die kostenlosen Story-Filter ausgiebig testen. Wenn ihnen der Effekt so gut gefällt, dass sie damit auch Bilder für ihren Feed bearbeiten möchten, können sie ein Preset bei dir kaufen. Viele Nutzer wünschen sich einen einheitlichen Instagram Feed und die gleichen stimmungsvollen Farbeffekte wie auf den Bildern der Influencer, denen sie folgen.

Noch mehr Instagram-Hacks findet ihr übrigens auch bei uns im Blog: 15 Tipps für mehr Follower!

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Über den Autor
Simone Gerhardt

Simone Gerhardt

kümmert sich nicht nur um den stylink-Blog, sondern ist für das Marketing und Business Development bei stylink zuständig. Auch privat taucht sie täglich ein in Social Media und digitale Trends.

Kommentare

  1. Avatar

    Hallo, ist es möglich dem visuellen Filter eine Audiospur beizufügen? So dass beim Aufnehmen ein Ton integriert ist?

  2. Avatar

    Schöner Beitrag. Weißt du ob es möglich ist, die Filter als Datei abzuspeichern?

    1. stylink

      Hallo Marc,

      du kannst die Spark AR Datei auch speichern und manuell in das Spark AR Hub hochladen, statt das Upload Symbol zu nutzen. Allerdings musst du dich auch für den Spark AR Hub mit deinem Facebook Account einloggen. Eine andere Möglichkeit ist mir bisher noch nicht bekannt.

      Liebe Grüße
      Simone von stylink

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