Vom Lightroom Preset zum Filter für Instagram Stories – so geht’s!

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Du möchtest nicht nur Effekte von anderen Instagram Usern nutzen, sondern auch deine eigenen Filter kreieren? Zur Steigerung der Reichweite lohnt es sich besonders, einen eigenen Filter bei Instagram hochzuladen. In diesem Artikel erklären wir dir, wie du mit Spark AR Studio aus einem Adobe Lightroom Preset deinen eigenen Filter für Instagram Stories erstellst.

Was ist Lightroom?

Lightroom (eigentlich Adobe Photoshop Lightroom) ist ein Programm, um Bilder anzuschauen, zu verwalten und vor allem, um sie zu bearbeiten. Besonders die Bildbearbeitungsfunktionen in Lightroom sind sehr umfangreich und trotzdem easy zu bedienen. Daher erstellen die meisten Influencer ihre Presets in Lightroom.

Dadurch, dass du mit Lightroom Rohdateien (RAW) bearbeiten kannst, bleibt dir das Originalbild immer erhalten. Falls du bei dem Gedanken an das komplexe Programm Photoshop zurückschreckst, können wir dir deine Bedenken nehmen: Lightroom funktioniert viel einfacher als Photoshop. Hier kannst du dir eine kostenlose 7-Tage-Demoversion von Lightroom herunterladen.

Die Vorteile von Lightroom auf einen Blick:

  • Du kannst Bilder in allen gängigen Dateiformaten betrachten und präsentieren.
  • Du hast die Möglichkeit, große Mengen an Bildern zu verwalten, Kataloge anzulegen und dementsprechend per Stichwort nach bestimmten Bildern zu suchen.
  • Bilder bearbeiten wie ein Profi: Egal, ob aufhellen oder ein warmer Farbfilter – Lightroom bietet alle Werkzeuge.
  • Du kannst Bilder direkt im richtigen Format fürs Web oder Social Media exportieren.
  • Der Vorteil gegenüber der Bildbearbeitung am Smartphone: Höhere Qualität und Bearbeitung mehrerer Bilder gleichzeitig – das spart Zeit!

Was sind Lightroom Presets?

“Preset” bedeutet wörtlich übersetzt “voreingestellt”. Es handelt sich also – einfach gesagt – um Voreinstellungen aus einem Bildbearbeitungsprogramm, die du auf Fotos anwenden kannst. Mit einem Preset erhältst du einen Farbfilter, der mehr aus deinen Bildern und auch Videos herausholt und ihnen einen ganz besonderen Look verleiht. Wenn du dir ein Preset herunterlädst, kannst du es anschließend in einem Programm wie Lightroom installieren und deine eigenen Bilder bearbeiten. Alles, was du brauchst, um mit Lightroom Presets zu arbeiten, ist ein Laptop oder PC und Bilder in guter Qualität. Da Lightroom ganz intuitiv zu bedienen ist, kannst du relativ schnell eigene Presets erstellen. Auf der Webseite von Adobe findest du dazu eine kurze Anleitung.

Viele Influencer haben ihre eigenen Presets, die sie online verkaufen. Karo Kauer und Yvonne Pferrer sind hier nur zwei Beispiele von vielen. Sicherlich hast du schon einmal unter einem Instagram Post gesehen, dass sich jemand in den Kommentaren erkundigt, mit welchem Programm oder Filter ein bestimmter Influencer seine Bilder bearbeitet. An dieser Stelle verweisen Influencer gerne auf ihre eigenen Presets. Zusätzlich laden Influencer oftmals die Presets als Effekte bei Instagram als Filter hoch, sodass die User sie für ihre Stories verwenden können. Dass sie sich wünschen, ihre Bilder für den Feed ebenfalls so zu bearbeiten, liegt auf der Hand. Doch diese Möglichkeit bietet Instagram bisher nicht. Hier kommen dann die Presets ins Spiel.

Warum nutzen Influencer Presets?

Es gibt zahlreiche gute Gründe, warum so viele Influencer ihre eigenen Presets entwickeln und verkaufen. Als Content Creator auf Instagram und auch anderen Plattformen sind sie echte Profis, was die Bildbearbeitung angeht. Nicht nur die Bildmotive wie atemberaubende Landschaftsaufnahmen bei Travelbloggern und Vanlifern sorgen bei den Followern für Bewunderung, sondern auch die Stimmung auf den Bildern. Cleane Optik durch kühle Pastelltöne bei Fashion-Influencern entstehen nicht jedes Mal beim Fotoshooting, sondern bei der Bildbearbeitung danach. So schaffen sie es, dass der Feed einheitlich ist und all die Bilder die gleiche Bildsprache sprechen. Vielleicht ist es dir bisher nur unbewusst aufgefallen, dass der Feed eines bestimmten Influencers “irgendwie harmonisch” aussieht – es liegt oftmals am einheitlichen Filter.

Lightroom Presets erstellen und verkaufen

Den Wunsch vieler Follower, ihre Bilder genauso zu bearbeiten wie ihre Vorbilder, haben sich zahlreiche Influencer zum Vorteil gemacht. Sie verkaufen Lightroom Presets, um ihren Followern die Möglichkeit zu bieten, ebenfalls stimmungsvolle Effekte auf ihre Bilder anzuwenden. Die Influencer bieten ihre Presets meist in Paketen an, aber auch einzelne Presets sind erhältlich. Für Influencer ergibt sich hier eine weitere Einkommensquelle, denn sind die Presets erst einmal erstellt und auf einer Verkaufsplattform eingepflegt, haben sie keinen weiteren Aufwand mehr. Einzelne Presets gibt es schon ab 10 Euro – ein Preis, den viele Follower gerne zahlen, ohne lange zu überlegen.

Nicht zuletzt steigern Influencer durch den Verkauf von Presets ihre Reichweite. Wer sich Presets von einem bestimmten Influencer zulegt und Bilder damit auf Instagram postet, taggt gerne den entsprechenden Account oder verwendet das passende Hashtag in der Hoffnung, als Dank vielleicht eine Erwähnung in der Story des Influencers zu finden. Das trägt zur eigenen Reichweitensteigerung bei, während der Influencer ebenfalls von noch mehr Reichweite profitiert. Ana Johnson beispielsweise kommt mit ihrem Hashtag #anajohnsonpreset mittlerweile auf 273.000 Beiträge bei Instagram (Stand: April 2021).

Wenn du bereits eigene Presets erstellt hast, kannst du sie als Instagram Filter hochladen, um deine Reichweite zu steigern. In der folgenden Anleitung erfährst du, wie das funktioniert.

So erstellst du deinen eigenen Instagram Story Filter in 12 Schritten

Damit du mit deinem Filter voll durchstarten kannst bei Instagram, zeigen wir dir, wie du deinen eigenen Lightroom Preset bei Instagram hochlädst. Zunächst benötigst du das Programm Spark AR Studio. Hier gelangst du zum sicheren Download:

In Spark AR hast du übrigens noch unendlich viele weitere Möglichkeiten, um eigene Filter zu erstellen. Gesichtsfilter mit Sommersprossen oder Blumen lassen sich hier erstellen und anschließend bei Instagram hochladen. Auch hier liegt der große Vorteil in der Reichweitensteigerung, denn dein Accountname wird in jeder Story gezeigt, die mit deinem Filter aufgenommen wurde. Was du für die ersten Schritte in Spark AR wissen musst, erfährst du in unserem Artikel über eigene Filter für Instagram.

Zusätzlich benötigst du eine Neutral LUT und FastColorLUT-Patch. LUT steht für Look Up Table. Diese beiden Tabellen sind notwendig, damit du dein Lightroom Preset an die Spark AR Software übergeben kannst. Hier kannst du beides herunterladen: Neutral LUT und FastColorLUT-Patch.

Zuerst wendest du deinen Preset in Lightroom auf die Neutral LUT an. Nach der Anwendung des Presets exportierst du die LUT mit Preset als PNG-File. Achte bitte darauf, dass du wirklich .png nimmst und nicht .jpg; .dmg oder ein anderes Format.

  1. Starte Spark AR Studio und beginne mit einem neuen Projekt. Klicke im Menü auf „Add“ –> „2D Objects“ –> „Canvas“. Klicke im Menü auf „Add“ –> „2D Objects“ –> „Rectangle“.stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, instagram filter
  2. Wähle rechts unter „Properties“ sowohl „Fill Width“ als auch „Fill High“.stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, instagram filter tutorial
  3. Importiere über „Add Asset“ nun deine neue LUT, die du zu Beginn aus Lightroom exportiert hast. stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, lightroom preset, instagram filter
  4. Setze anschließend rechts ein Häkchen bei „No Compression“. stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, instagram filter hochladen
  5. Wähle unter „Scene“ (links oben) „rectangle0“ an und klicke dann in den Optionen auf der rechten Seite das „+“ neben „Materials“. stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, instagram filter, lightroom
  6. Wähle unter „Assets“ (links unten) „material0“ an und klicke dann in den Optionen auf der rechten Seite den kleinen Pfeil vor „Texture“. stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, instagram filter tutorial spark
  7. Ziehe deine importierte LUT in Patch Editor. stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, spark ar, instagram filter
  8. Wähle „Scene“ -> „Camera“ an und erstelle dann in den Optionen die „cameraTexture“. stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, spark effekt, instagram filter
  9. Ziehe die „cameraTexture0“ in den Patch Editor.
  10. Importiere über „Add Asset“ den FastColorLUT-Patch und ziehe ihn in den Patch Editor.stylink, vergütungs-plattform, influencer, instagram geld verdienen, youtube geld verdienen, preset, instagram effekt, instagram filter
  11. Verbinde deine LUT (RGBA) mit dem FastColorLUT-Patch (LUT) und „cameraTexture0“ (RGBA) mit dem FastColorLut-Patch (Texture).
  12. Verbinde den FastColorLUT-Patch mit „material0“.

Du kannst deinen Rechner mit deinem Smartphone verbinden, um deinen Filter zu testen. Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, kannst du deinen Filter exportieren oder direkt über Spark AR bei Facebook einreichen. Nach der Prüfung und Freigabe ist dein Filter einsatzbereit zum Verwenden und Teilen.

Wenn du noch einmal in Ruhe nachlesen möchtest, warum sich ein eigener Instagram Story Filter besonders lohnt, schau dir gerne unseren Blogartikel zu dem Thema an.

Hast du unseren Stylink Filter schon entdeckt? Hol dir hier unseren coolen Retro-Effekt für deine Instagram Stories!

Warum regelmäßige Updates für Instagram Filter wichtig sind

Wenn du deinen Filter bei Instagram hochgeladen hast und der Effekt von Instagram freigeschaltet wurde, steht er allen Usern zur Verfügung. Nun kannst du für deinen Instagram Filter kräftig Werbung machen und ihn mit deinen Followern teilen. Du solltest beachten, dass es in der Regel nicht damit getan ist, deinen Filter einmalig bei Instagram hochzuladen. Spark AR erklärt auf den eigenen Hilfeseiten (englischsprachig), dass es wichtig ist, regelmäßig Updates für die Filter vorzunehmen.

Spark AR ist noch ein sehr junges Programm und wird regelmäßig Aktualisierungen unterzogen. Auch bei Instagram gibt es laufend Updates. So kann es vorkommen, dass du einen Instagram Filter erstellst, der in der neuen Version nicht mehr richtig funktioniert und daher nicht ausgespielt wird. Spark AR räumt aber ein, dass ein Filter jedoch immer sechs Monate lang funktioniert, ehe du ihn updaten musst. In der Regel wirst du von Facebook darauf hingewiesen, dass ein Update verfügbar ist.

Das Gleiche gilt für neue Endgeräte: Wenn ein neues Smartphone auf den Markt kommt, kann es passieren, dass ältere Instagram Effekte nicht mehr richtig laufen.

Ein weiterer guter Grund für regelmäßige Updates ist, dass deine Follower natürlich auch gerne etwas Neues sehen. Wenn du ankündigst, dass du deinen Filter überarbeitet und noch besser gemacht hast, steigt die Motivation, den Effekt in den Instagram Stories noch einmal zu verwenden.

Wir wünschen dir ganz viel Spaß mit deinen eigenen Filtern und beim Ausprobieren!

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Über den Autor

Simone Gerhardt

kümmert sich nicht nur um den stylink-Blog, sondern ist als Head of Europe für die Ländermärkte bei stylink verantwortlich. Auch privat taucht sie täglich ein in Social Media und digitale Trends.

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